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  Katzenleukose (FeLV)
 

Katzenleukose - FeLV

Da meine süße Bristol wie auch mein schöner Stups Leukose positiv sind, habe ich mit dem Thema beschäftigt. Da ich es bisher meist nur schwer verständlich fand, versuche ich es einmal etwas leichter auszudrücken ... Da ich kein Tierarzt oder ähnliches bin, versuche ich alles so korrekt wie möglich weiter zu geben. Eine Garantie kann ich aber natürlich nicht geben.

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Der Erreger (dass ist das Feline Leukämievirus oder kurz FeLV) wird in erster Linie durch direkten Kontakt übertragen, dies geschieht zum Beispiel beim gegenseitigem Lecken oder auch durch Bisse. Das Virus wird durch alle Körperflüssigkeiten ausgeschieden und so übertragen. Katzenbabys können sich sogar schon im Mutterleib infizieren.

Die Leukose ist eine heimtückische Virusinfektion, welche einen schleichenden und eher unauffälligen Verlauf nimmt. So kann es vorkommen, dass man die Leukose erst nach Jahren durch chronische Erkrankung oder Tumorbildungen bemerkt.  Meistens ist es so, dass die Leukose-positve Katze hierbei den Dauerausscheider spielt, ohne selbst erkrankt zu sein. So können andere Katzen, welche mit der erkrankten Katze zusammen leben, erkranken, ohne dass man etwas merkt.

Wie schon erwähnt, verursacht die Leukose zum einen Tumorbildung in verschiedenen Organen, zum anderen verändert sie das Blutbild der Katze. Eine Form des Auftretens der Leukoseinfektion kann zum Beispiel durch Zahnfleischentzündung, allgemeine Schwäche, Anämie (Blutarmut), leichte Fieberschübe, chronischer Durchfall, geschwollene Lymphknoten, vermerter Durst, Abmagerung bzw. Zunahme. Durch das Virus werden in erster Linie die Abwehrkräfte und das Immunsystem der Katze geschwächt, so dass hier andere Infektionskrankheiten (z. B. Katzenschnupfen) auftreten können.

Besonderst gefährdet sind vor allem junge und alte Katzen sowie geschwächte und chronisch kranke Katzen, da das Immunsystem noch nicht stark genug ist. Eine gesunde Katze mit einem starken Immunsystem ist wohl durchaus in der Lage, dass Virus zu eliminieren.

Der Krankheitsverlauf erfolgt in 4 Phasen.

In der 1. Phase steckt sich die Katze an. Das Virus vermehrt sich im Lymphgewebe der Maulhöhle und später dann auch im Knochenmark der Katze. Somit gelangt das Virus ins Blut. Wenn das Virus hier nicht ausgeschieden wird, kommt es zu Phase 2. Das Virus bleibt für ca. 4 Monate im Blut. Hier können einige Katzen es wohl noch durch die eigene Abwehr eliminieren. Wenn es hier auch nicht ausgeschieden werden kann, kommt es zur Phase 3, die dauerhafte Infektion, hier bleibt das Virus weiter im Knochenmark, vermehrt sich jedoch nicht weiter. Hier kann die Krankheit jetzt jederzeit aufgrund von z. B. Streß ausbrechen. In der 4. Phase ist die Krankheit ausgebrochen. Die Katze stirb in der Regel innerhalb von 3 bis 5 Jahren.

Nur bei ca. 20 % der Katzen kommt es zu der bösartige Wucherung bestimmter Blutzellen, die restlichen 80 % sterben meist an FeLV-assozierten Formen, dies sind unter anderem Anämie, Gelbsucht, Darmentzündungen, Muskelschwund, Gebärmutterentzündung, Toxoplasmose.

Man sollte auf jeden Fall seine Katze testen lassen und nach 6 - 12 Wochen noch einmal nachtesten um ganz sicher zu sein. Ist die Katze negativ, wird eine Impfung in den meisten Fällen empfohlen. Dies ist wohl neben einer sauberen Umgebung (das Virus hält sich nicht allzu stabil und kann durch Reinigungsmitteln abgetötet werden) die sicherste Methode. Auf jeden Fall erst testen, dann impfen. Hier ist zu beachten, dass die Zweitimpfung ca. zwei Wochen nach der Erstimpfung wirksam wird. Die Zweitimpfung sollte im Abstand von 3 Wochen zur Erstimpfung erfolgen. Eine jährliche Wiederholungsimpfung ist hier natürlich logisch.

Es gibt zurzeit wenig Möglichkeiten der Therapie. Bei dem tumorösen Verlauf kann unter Umständen chirurgisch geholfen werden. Die Homeopathie kann hier wohl bessere Hilfe geben. Zum Einen kann man Mittel zur Stärkung des Abwehrsystems geben, zum anderen scheint die Biosignalmodulation hier recht erfolgreich.

 
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